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Das sollten Sie über Diamanten wissen

Alles über unsere Diamanten   hier

Lieber Leser,

zunächst einmal möchte ich (Dirk Conrads) Ihnen sagen, dass die Inhalte hier zum größten Teil aus meiner eigenen Erfahrung stammen. Viele Dinge werden Ihnen an verschieden Stellen im Internet genauso wieder begegnen, aber Sie werden vielleicht auch interessante Überraschungen über den Diamanten erfahren, die Sie so nicht erwartet haben. Es sollen hier keine wissenschaftlichen Ausarbeitungen vorgestellt werden, sondern ich werde versuchen für den „normal Sterblichen“ die Sache anschaulich zu erklären.




Farben


Fangen wir mal mit den Farben der kostbaren Stücke an, sicherlich kennen Sie die Geschichte mit den Buchstaben D, E,… usw. Aber was hat es damit eigentlich genau auf sich? Hier ein paar Fragen die wir beantworten wollen.

 

  • Ist der Diamant etwa gefärbt???
  • Wieso gibt es verschiedene Farben?
  • Kann sich die Farbe im Laufe der Zeit ändern?
  • Kann man Diamanten umfärben?
  • Was ist eine „gute“ Farbe?  

 


Ist der Diamant etwa „gefärbt“???


Nein, aber es gibt erstaunlicher Weise unterschiedliche Ursachen… bitte weiter lesen.

 


Wieso gibt es verschiedene Farben?

 

Stichwort Spurenelemente: Diamanten enthalten Spurenelemente. Sie verursachen eine Absorption des Lichtes, so daß nur bestimmte Farben aus dem Diamanten treten können.

Beispiele:

Gelbe bis bräunliche Diamanten beinhalten sogenannte Spurenelemente , wie Stickstoff.

Blaue Diamanten führt man auf Bohr zurück.

Grüne Diamanten enthalten Radioaktive Materialien.

Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Spurenelemente die für die Farbe verantwortlich sind.

 

Rosa und rote Diamanten haben dagegen eine andere Ursache: Sie bekommen Ihre „Farbe“ durch Gitterstörungen. Was heißt das?

Also: Atomgitter kennen wir noch aus der Schule, das ist bei diesen Diamanten nicht mehr optimal geformt, also gestört. Fällt nun Licht in dieses Gitter (Diamant) dann läßt es nicht mehr alle Farben (weißes Licht) wieder raus, sondern absorbiert einen Teil der weißen Farbe und schwupp haben wir z.B. einen roten Diamanten.

 

 

Kann sich die Farbe im Laufe der Zeit ändern?

 

Unter normalen alltäglichen Bedingungen nicht, aber mit Gewalt geht alles… Bitte weiterlesen

 

 

Kann man Diamanten umfärben?

 

Wenn Sie den richtigen Druck und Temperatur auf den Diamanten ausüben, wird er vielleicht eine andere Farbe bekommen. Wenn man Sie in der Sauna feste zusammendrückt, bekommen Sie mit Sicherheit auch eine andere Farbe.

Anders geht es auch mit Bestrahlung oder „Teilchenbeschuß“, um die Gitterstruktur zu  deformieren, siehe rote Diamanten.

All diese Methoden werden praktiziert aber nicht gerne gesehen, es handelt sich dabei schließlich nicht mehr um eine natürliche Farbe. Die Diemanten müssen als solche auch gekennzeichnet werden: Behandelte Diamanten

 

 

Was ist eine „gute“ Farbe?


Es gibt zwei Möglichkeiten: Einmal was Ihnen „gut“ gefällt, und einmal „gut“ für die Wertsteigerung.

Hier sind mal zwei verschiedene Aufnahmen:


 



Entscheiden Sie selbst was Ihnen am besten gefällt. Sie sehen das mit der Farbe ist relativ vom Betrachter, Lichteinfall, Umgebung, usw. viele Faktoren spielen hier eine Rolle.

Die Wertseigerung ist vom Markt abhängig. Heute sind es farbige Diamanten und Morgen sind wieder weiße Diamanten. Das kann sich also ändern je nachdem was „Trend“ ist.

Für die Farbreihen D-Z gibt es einen Preisindex (Rapaport). Dort sind die weißen Diamanten (D) am teuersten.

 

 

D / River+ / hochfeines weiß+                   

 

E / River / hochfeines weiß                                      

 

F / Top Wesselton+ / feines weiß+                       

 

G / Top Wesselton / feines weiß               

 

H / Wesselton / weiß                                              

 

I-J / Top Crystal / leicht getöntes weiß      

 

K-L / Crystal / getöntes weiß                                 





Reinheit

 

Diamanten haben verschieden Reinheitsgrade die sich natürlich auch auf die Brillanz und den Wert auswirken.

Nachfolgend sehen Sie eine Tabelle wie man die einzelnen Reinheitsgrade unterscheidet. Für einen Leihen ist

es jedoch fast unmöglich diese richtig zuzuordnen! Aus diesem Grund gibt es unabhängige Prüflabore.

Weltweit etabliert sind:

 

IGI     

HRD  

GIA    

 

Definition von Diamant Reinheitsgraden 

 
Reinheitsgrad Größe der Einschlüsse

Mit 10-fach Lupe

erkennbar

Mit Auge

erkennbar
Brillanz
If / Lupenrein keine Einschlüsse nichts zu erkennen nichts zu erkennen


keine

Beeinträchtigung
VVS1 - VVS2

sehr, sehr kleine

Einschlüsse
sehr schwierig zu erkennen nichts zu erkennen

keine

Beeinträchtigung
VS1 – VS2

sehr kleine

Einschlüsse
schwierig zu erkennen nichts zu erkennen


keine

Beeinträchtigung
SI1 – SI2 kleine Einschlüsse leicht zu erkennen nichts zu erkennen


keine

Beeinträchtigung
P1 Einschlüsse sofort zu erkennen schwer zu erkennen


keine

Beeinträchtigung
P2

größere oder mehrere

Einschlüsse
sofort zu erkennen gut zu erkennen etwas beeinträchtig
P3 große Einschlüsse sofort zu erkennen sehr gut zu erkennen

deutlich

beeinträchtigt






Gewicht

 

 

Das Gewicht von einem Karat ist genau 0,2g. Das ist wirklich nicht viel, vor allen Dingen wenn man berücksichtigt, daß von einem Rohdiamanten nur zwischen 30 % und  50 % übrig bleibt, nachdem er geschliffen worden ist!!

 

Das Name Karat entstand aus den Samen des Johannisbrotbaumes (sieht man viel in Spanien). Die getrockneten Samen wiegen tatsächlich fast alle 200 mg. Die Frucht ist hörnchenförmig und heißt im Griechischen kerátion .Die Franzosen haben es dann über die Araber aus dem lateinischen „carratu" ins „le carat“ übernommen.

 

1 Karat hat 100 Einheiten (Punkte), Ein Diamant mit 10 Punkten entspricht also einem 0,1 Karäter.

 

Hier ein paar Maße damit man sich etwas darunter vorstellen kann.:

 




Demnächst mehr:

  • Schliffe
  • Fälschungen
  • Brillanz
  • uvm


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